Sie könnten besser aussehen.

Ich arbeite als selbsständiger Fotograf für Firmen die emotionale, authentische Bilder für Ihre Imagebroschüren , Websites und Geschäftsberichte brauchen.
Ich treffe gerne Menschen und mache es Ihnen leicht sich von Ihrer persönlichen Seite zu präsentieren.

Geri Krischker, wer bist du?

Ich bin ein Mensch, der es anderen leichter macht – und sich selbst oft etwas schwerer.

Wieso bist du Fotograf geworden?

Ich wollte später nie sagen müssen, ich wäre gerne Fotograf geworden …

Wie wird man überhaupt Fotograf? Wie sah deine bisherige Karriere aus?

Mein Zeichnungslehrer hat mir geholfen, an die Kunstgewerbeschule zu kommen. Dort habe ich es in die Fotoklasse geschafft. Meine erste Geschichte habe ich in einer Strafanstalt fotografiert. Die NZZ und das Schweizer Fernsehen haben das gross aufgemacht – und ich war Fotojournalist! Meine Erfahrungen mit Menschen aus aller Welt habe ich später in die Werbung eingebracht. In diesem Bereich bin ich geblieben, weil es hier mehr Kunden gibt, die zu mir passen.

Was fotografierst du am liebsten?

Menschen.

Ich bin überhaupt nicht fotogen. Wie schaffst du es, mich trotzdem zu fotografieren?

Ich verwickle dich in ein Gespräch und zeige dir, dass ein Fotograf von dir ein Bild machen kann, das mindestens deiner Freundin gefällt.

Was kostet ein Foto, das mich im Herbst garantiert zum Nationalrat macht?

Je nach Ausstrahlung reichen 650 Franken. Hair/Make-up – und ein guter Listenplatz – könnten weiter zum Erfolg beitragen!

Und was kostet ein Reportage, die mein Unternehmen für das IPO vorbereitet?

Rund 3500 Franken. Und Zugang zu Arbeitsplätzen und Mitarbeitern.

Du fotografierst oft Leute. Ist das nicht viel mühsamer, als «tote» Objekte abzulichten?

Leute bleiben abwechslungsreicher als tote Gegenstände. Weil ich nie weiss, auf wen ich treffe und wie der Mensch auf mich reagiert.

Wie gelingt es dir jeweils, das sprichwörtliche Eis zu brechen?

Mein Lachen ist ansteckend. Und ich bin echt neugierig auf mein Gegenüber.

Musstest du auch schon kapitulieren, weil ein Sujet zu «bockig» war?

Ich habe nie kapituliert. Aber ich merke, wenn nichts mehr drin liegt und höre dann früher auf. Inzwischen nehme ich solche Momente nicht mehr persönlich.

Wann arbeitest du allein? Und wann bringst du ein Team mit?

Je mehr Zeit ich habe, desto eher komme ich alleine. Wenn ich in fünf Minuten das Porträt eines CEO machen soll, brauche ich ein Team für die Technik – damit wir schnell genug sind und ich mich ganz auf den Menschen konzentrieren kann.

Worin liegen die grössten Unterschiede zwischen deinen Haupttätigkeitsbereichen People, Porträt und Reportage?

Bei der People-Fotografie inszeniere ich am meisten. Kleidung, Make-up, Licht, Ausdruck und Typ müssen optimal zur Botschaft passen. Beim Porträt stehen Authentizität und Frische im Vordergrund. Bei der Reportage brauche ich Zeit, um auf das uninszenierte Bild zu warten. Manchmal stelle ich ein gesehenes Bild nach.

Was wäre dein Lieblingsauftrag?

Wieder mal eine Geschichte, wo ich die Mitarbeiter eines internationalen Unternehmens rund um den Globus porträtieren kann.

Hast du immer eine Kamera dabei?

Nicht immer. Aber oft. Man weiss ja nie, wann die Marsmenschen landen …

Was war der bisher lustigste Moment in der deiner Karriere als Fotograf?

Als ich in Uganda ein Huhn geschenkt bekam und es fotografieren musste, weil ich es nicht nach Hause nehmen konnte.

Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Ich sehe mich in unserem Studio Menschen porträtieren. Von hier aus bin ich unterwegs, um Menschen zu treffen und sie im besten Licht zu zeigen.

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